"93% der Bauunternehmen verschlafen die Digitalisierung"

Gesamtwirtschaftlich entwickelt sich die Bauwirtschaft derzeit langsam: Um 4 Prozent ist sie in den vergangenen zehn Jahren gewachsen; im Vergleich zum produzierenden Gewerbe (27 Prozent) wie auch zum zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum (11 Prozent) ist sie sogar verblüffend langsam. Grund dafür ist, daß die Branche die Digitalisierung weitgehend verschläft. 

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger. Für das Papier "Digitalisierung der Bauwirtschaft – Der europäische Weg zu Construction 4.0" wurden 40 Bauunternehmen und Bauzulieferer befragt, wie sie die Potenziale der Digitalisierung einschätzen und wie weit sie mit der Umsetzung sind.

Demnach erkennen 93 Prozent der Bauunternehmen die Wichtigkeit der Digitalisierung, handeln jedoch kaum entsprechend. Weniger als 6 Prozent der Baufirmen nutzen durchgehend digitale Planungsinstrumente, z.B. eine mobile Baudokumentation wie SKILL BauDoc. Auch im Bereich “Gewährleistung des digitalen Kunden- und Lieferantenzugangs” (z.B. über eine klassische CRM-Software wie SKILL Web CRM) sieht die Beraterfirma Nachholbedarf: “"Professionelles Kunden-Management ist besonders für die Baubranche wichtig. Das wurde bislang meist unterschätzt", sagt ein Sprecher. "Ist ein Bauvorhaben einmal fertig, besteht oft über längere Zeit kein Kontakt mehr zum Kunden. Um dennoch beim nächsten Bauvorhaben berücksichtigt zu werden, sollten Baufirmen langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.”

Die gesamte Roland-Berger-Studie finden Sie hier.

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