17. März 2026
Kick-off für das Forschungsprojekt DiZiPro (Digitale Plattform für zirkuläre Wertschöpfung in der Bestandspflege von Produktionsgebäuden) in Chemnitz
Am 3.3.26 startete das Forschungsprojekt DiZiPro mit einem Kick-off in Chemnitz. Die Projektpartner lernten sich kennen, konkretisierten die Ziele und ersten Arbeitsschritte.
DiZiPro wird im "Green Tech Innovationswettbewerb" als Forschungsprojekt des BMFTR im Förderprogramm "Entwicklung digitaler Technologien" gefördert. Ziel ist die Entwicklung einer digitalen Plattform für zirkuläre Wertschöpfung von Produktionsgebäuden und digitaler Methoden und Datenstrukturen für deren nachhaltige Pflege.
Die Konsortialpartner sind: Fraunhofer IWU Chemnitz, Hochschule München, Skill Software, Points2BIM, Spinnwerk und noah. Gemeinsam sollrn digitale Modelle und Plattformlösungen zur besseren Planung, Bewertung und Weiterentwicklung bestehender Produktionsgebäude entwickelt werden.
die fabrik chemnitz war erster Projekttreffpunkt, ein zum modernen Ort für Coworking, Wohnen, Gastronomie und Sport revitalisiertes Industriegelände. Dessen besondere Atmosphäre bot den passenden Rahmen für den Projektauftakt.
Danach besuchten wir den Partner Spinnwerk Chemnitz. Dessen beeindruckender Gebäudebestand mit vielen Produktionsflächen zeigte uns das große Potenzial der digitalen Weiterentwicklung bestehender Industrieareale und auch die Relevanz der Projektziele.
Im Zentrum von DiZiPro steht die Nutzung digitaler Zwillinge für Produktionsanlagen und Fabrikareale. Digitale Modelle und strukturierte Daten sollen über den gesamten Lebenszyklus von Anlagen und Gebäuden verfügbar sein, von der Planung über den Betrieb bis zur Weiterentwicklung. Dadurch können komplexe Produktionsliegenschaften besser verstanden, bewertet und weiterentwickelt werden.
Mit dem erfolgreichen Kick-off startet die gemeinsame Forschungsarbeit der kommenden drei Jahre, in denen die Projektpartner digitale Technologien und Plattformlösungen entwickeln, um die nachhaltige und zirkuläre Nutzung industrieller Gebäude zu unterstützen.
Die zu entwickelnden digitalen Werkzeuge sollen die versteckten Risiken minimieren helfen, die alte Industrieanlagen bieten und damit möglichst viele Ressourcen schonen, statt sie abzureissen und neu zu bauen.
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